erstellt von Stefan Schill am 5. September 2001 (Schill.Stefan@t-online.de)
JOHANNES PAUL II. |
| FREIHEIT | LEBEN | PRAXIS | SEELE | WESEN |
| autonomia | bios politikos | selbstbestimmen | thymoeides (Mut) | Körper |
| autarkeia | bios apolaustikos | selbstgenügen | epithymetikon (Begierde) | Substanz |
| eleutheria | bios theoretikos | geistreich | logistikon (Verstand) | ousia (Sein) |
| doulus (Sklave) | biaios (lebensunwert) | poiesis (herstellen) | pleonexia (noch-mehr-haben-wollen) | |
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Mit der untersten Zeile kann er nichts anfangen ... |
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| FREIHEIT | NATUR | KULTUR |
| res publica | objektiv | ethisch |
| res privata | subjektiv | moralisch |
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"Es ist nicht zu leugnen, daß sich jeder Mensch immer in einer bestimmten Kultur befindet, aber ebensowenig lässt sich bestreiten, daß sich der Mensch in dieser jeweiligen Kultur auch nicht erschöpft. Im übrigen beweist die Kulturentwicklung selbst, daß es im Menschen etwas gibt, daß alle Kulturen tranzendiert. Dieses 'Etwas' ist eben die Natur des Menschen. Sie gerade ist das Maß der Kultur und die Voraussetzung dafür, daß der Mensch nicht zum Gefangenen irgendeiner seiner Kulturen wird, sondern seine Würde dadurch behauptet, daß er in Übereinstimmung mit der tiefen Wahrheit seines Wesens lebt" [53]. Die Enzyklika stellt diese Begriffe 'klar', um den Sinn einer Bibelstelle erläutern zu können. "Das Gespräch Jesu mit dem reichen Jüngling, das im 19. Kapitel des Evangeliums des heiligen Matthäus wiedergegeben wird, kann uns eine nützliche Spur sein, um seine Morallehre in lebendiger, eindringlicher Weise neu zu hören: Es kam ein Mann zu Jesus und fragte: Meister, was, was muß ich Gutes tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Er antwortete: Was fragst du mich nach dem Guten? Nur einer ist der Gute. Wenn du aber das Leben erlangen willst, halte die Gebote!" [6]. Literatur: |
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